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Sehenswertes: Ampezzaner Dolomiten
Museum "Optik und Brille"C.so Patrioti, AgordoTel.: 0437.62641 Besichtigungen: Auf Anfrage und mit Voranmeldung bei der Luxottica Group Die Gruppe Luxottica, weltweit marktführend im Bereich des Entwurfs, der Herstellung und des Vertriebs von Brillenfassungen, hat anlässlich ihres dreißigjährigen Bestehens 1991 das Museum "Optik und Brillen" eingeweiht, das im Bereich der Optik eine der vollständigsten Sammlungen antiker Stücke beherbergt. Die Sammlung setzt sich aus mehr als 1200 Ausstellungsstücken, wie Brillen, Fernrohren, Mikroskopen, optischen Geräten sowie aus Ikonographien, Drucken, Wandteppichen, Stichen und Bildern zusammen. Es sind ungefähr 700 Brillen vorhanden, von denen die wertvollsten um das Jahr 1500 angefertigt wurden und unter den Herkunftsorten stechen China und Persien hervor. Unter den Kleingegenständen sind die Spazierstöcke, die Fächer, die Tabakdosen und die Parfumbehälter, alle mit integrierter Linse interessant. Die Abteilung der Fernrohre und Ferngläser besteht aus Objekten englischer, italienischer, chinesischer und französischer Produktion (eines davon gehörte an den Hof Ludwigs XIV.). Beachtenswert ist das 8 Meter lange Fernrohr von Giuseppe Componi, 1682 hergestellt. Die Erfindung der Brille wird allgemeinen dem englischen Franziskaner Roger Bacon zugeschrieben, der 1200 lebte und seinerzeit die höchste Autorität im Bereich der Optik war. In einer Urkunde behauptet er, dass Teilchen einer Glashalbkugel Buchstaben vergrößern können, so dass auch Personen mit schwachem Sehvermögen diese erkennen können. Man weiß nicht, welcher Handwerker die Behauptung Roger Bacons das erste Mal in die Praxis umsetzte. Bekannt sind nur einige handschriftliche Urkunden von Domenikanermönchen, in denen diese behaupten, die erste Brille in Venedig, der Wiege der Glaskunst, gesehen zu haben. Die ersten Zeugnisse über den Gebrauch von Brillen stammen aus dem Mittelalter, und zwar aus den Klöstern, in denen die Kopisten sich der Übertragung handschriftlicher Urkunden, dem historischen und literarischen Erbe der antiken Kulturen widmeten. Der älteste ikonographische Beleg zum Gebrauch einer Brille ist bis heute eine Freske von 1352, ein Werk von Tommaso da Modena, in dem Kardinal Ugo da Provenza dargestellt wird, der eine gebogene Brillenfassung trägt. (Salon des an die Kirche S. Nicolò, in Treviso angeschlossenen Klosters). Zu Beginn des achtzehnten Jahrhunderts fertigte der englische Optiker Edward Scarlett Brillen mit Bügeln an. Diese Brillen, Schläfendrücker genannt, hatten kurze Bügel, die getragen auf die Schläfen drückten. Nach den Bügeln wurde in der Folgezeit ein Gelenk oder verschiebbares Element eingefügt, das die Bügel verlängerte und der Fassung mehr Stabilität verlieh. Erst zu Beginn des XIX Jahrhunderts tauchten die ersten Fassungen mit auf den Ohren ruhenden oder deren Rundung folgenden ( "lockenförmig" genannt) auf. Zur gleichen Zeit verbreiteten sich, vor allem am Hofe Frankreichs und in Venedig, die sogenannten Fassamano aus dem Französischem "Face a main" (Handbrilllen) und die Operngläser, wahre Meisterstücke der Goldschmiede, die von den Damen der Epoche aus Gründen der Eitelkeit benutzt wurden. Die Sammlung umfasst 1200 Ausstellungsstücke, die in den restaurierten Sälen der früheren Reitställe der venezianischen Villa der Manzoni gezeigt werden. ![]() Mineralienmuseumc/o I.T.I.M. - Via V Maggio, AgordoTelefon: 0437.62015 Öffnungsperiode: Werktags Öffnungszeiten Werktags: 8.00 - 13.00; andere Öffnungszeiten bei Voranmeldung Geschichtsmuseum der Ladinischen BevölkerungIAT ArabbaTel.: 0436/79130 Kriegsmuseum und Fotografische AusstellungAuronzo di CadoreÖffnungsperiode: 15 July - 31 August: 16.00 - 19.30 Sammlung von Pino Del FaveroVia Frescura 29, Calalzo di CadoreTel. 0435.32770 - 0435 500213. Die Sammlung, die aus mehr als 2000 Stücken zusammen gesetzt ist, gibt nicht nur einen interessanten Querschnitt durch die notwendigen Ausstattungen und Materialien für die Herstellung von Brillen wieder, sondern sie stellt auch eine große Anzahl von Dingen dar, die von dem Leben erzählen, sowie von der Arbeit und der wirtschaftlichen Geschichte des Cadore ab 1872 (Jahr, in welchem in der Schmiede von Giovanni Lozza die Idee zum Beginn der Brillenherstellung geboren wurde) bis in die sechziger Jahre. Außerdem sind Ausstellungskästen eingerichtet worden, in denen Werkzeuge zusammengetragen worden sind, an die sich nur noch die ältesten Besucher erinnern. I MuralesCibiana di CadoreTelefon: 0435.74018 (Gemeinde) Seit einigen Jahren erlebt Cibiana, dank dem Kunstkomittee Cibiana, das die Initiative ergriffen hat, mittels Fresken auf den Häuserwänden des alten Alpendorfs, Momente aus dem Leben der Einwohner in vergangenen Zeiten und aus dem heutigen Alltagsleben festzuhalten und aus diesem alten Ort heute ein Freilichtmuseum zeitgenössischer Kunst gemacht hat, besondere Kunst. Die großen Gemälde sind perfekt in das Bild des Ortsteils Masariè eingeordnet und geben den alten, beinahe völlig aus Holz und Steinen errichteten Häusern, Farbigkeit. Die Wandmalereien stellen Szenen ländlichen Lebens, in der Familie, handwerklichen Arbeitens, bäuerliches Leben und die Künste dar: "der Lautenmacher", "der Zuhauer von Trägern", "der Müller", "la poiata", "das Kolonialwarengeschäft". Die Organisatoren hatten die Idee, diese Kunst dem Publikum in einer offenen Gallerie zugänglich zu machen. Dies ist eine für das Volk bestimmte Kunst. Die Murales vermitteln eine wichtige Idee. Die Einwohner haben nämlich hieraus gelernt, an die Kunst und die Malerei als neue Werte zu glauben, als eine Möglichkeit der Stumpfheit ihres isolierten Dorfes zu entfliehen. Bei der Ausführung der Wandmalereien haben sich verschiedene Künstler, Walter Pregnolato, Luigi Rincicotti, Ernesto Treccani, Roberto Joos, Vico Calabrò, Cesare Magnolato, Bruno Doria, abgewechselt und ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, die Mentalität, die Probleme und die kleine Welt Cibianas zu verstehen.Cellula museale La FudinaPalazzo della Regola - Largo IX Febbraio 4Dosoledo, Comelico Superiore Telefon: 0435.68830 oder 0435.470061 Agostino De Martin Fabbro, der Gründer der "fudina", kam in Dosoledo im Jahre 1869 als Sohn einer Familie von Kesselschmieden, die im nahegelegenen Österreich arbeiteten, zur Welt. Dort spezialisierte er sich auch in dem Bau von preiswerten Herden und Heizkörpern für Holz, sowie für solche mit Sägemehl. Er kam im Jahre 1900 nach Dosoledo zurück, wobei er in dem neuen Haus in der Via Roma 44 einen eigenen Betrieb gründete. Der zwölfjährige Pio unterstützte den Vater und ihm folgten später die Brüder Agostino, Pietro und Olivo. Aus Sachsen kamen: Hebelscheren, Biegemaschinen, Bördelmaschinen, Glättemaschinen, Drehmaschine und Bohrer mit Handtraktion. Mit der Ankunft des Stroms (1907) in dem Tal, wurde die Drehmaschine mit einem elektrischen Motor ausgestattet. Die Werkzeuge und die Formen für die Serienproduktion, wurden selbst hergestellt. Die Verzinkung, falls benötigt, fand in einem fortwährenden Feuer statt, das abwechselnde Schichtarbeit erforderte, so dass das Zinkbad immer gleichmäßig resultierte. Die wahren und eigentlichen Herstellungszyklen wurden in eigens dafür zuständigen Registern beschrieben: nichts war dem Zufall überlassen. Die Rohmaterialien kamen aus Venedig, Brescia und Mailand. Die Endprodukte beinhalteten: Küchengeschirr, Tafelgeschirr, normale Kochtöpfe und Schnellkochtöpfe, Gießkannen, Eimer, preiswerte Herde und Zylinder-heizkörper, für welche die Firma Agostino De Martin Fabbro und Söhne Besitzer eines rechtmäßigen Patents waren. Der erste wichtige Auftrag kam von der Gemeinde di Comelico Superiore (1906 - 1907), welche die alten Öfen "da pan" mit Zylinderheizkörpern in den Gemeinderäumen und den Schulzimmern der Grundschule von Dosoledo und Casamazzagno ersetzen wollte. Nach dem Jahr 1913 erreichten die Öfen und die Heizkörper Bozen, welches damals noch hinter der Grenze auf österreichischem Gebiet lag, und mit dem der Sohn Pio die Korrespondenz auf deutsch führte, und sie erreichten sogar das entfernte Reggio Calabria. Während des Weltkrieges flüchtete das Familienoberhaupt in die Schweiz, um im Jahre 1920 zurückzukehren. Politische Unvereinbarkeiten mit dem "Regime" führten ihn endgültig nach Österreich, wo er 1944 starb. Die Brüder Pietro und Olivo stellten die vergrabenen Maschinen sicher, die während des Zweiten Weltkrieges vorsichtshalber auf der Rückseite des Hauses vergraben worden waren und nahmen ihre Tätigkeit wieder auf. Mit dem Verscheiden des jüngsten, Olivo, wurde dem ursprünglichem Haus eine andere Richtung gegeben, und die "Fudina di Fauri" wurde zu dieser Museumszelle im Palazzo della Regola zusammengesetzt, die unter der Obhut der "Gruppo di Ricerche Culturali" von Comelico Superiore steht. Die Gruppo Ricerche Culturali von Comelico Superiore engagiert sich für die Aufwertung der wichtigsten Aspekte der örtlichen Kultur, und sie stellt in der Museumszelle "la fudina" ein besonderes Zeugnis von alter Unternehmer-kapazität dar, welche mit der antiken Metallbearbeitung verbunden ist, es war kein Zufall, dass sich die Familie, welche diese "Industrie" ins Leben gerufen hat, De Martin Fabbro (Schmied) nannte: ein Name, der eine Garantie ist! Der Einsatz, die Unternehmungslust, und die Idee des sozialen Fortschritts die sie belebten, waren die echten Markenzeichen ihrer Firma. Die Bergung und Erhaltung dieser Zeugnisse bedeutet auch die Anerkennung der Qualität und der Fähigkeit dieser Schmiedefamilie, die Hersteller von Öfen und Heizkörpern waren, sowie alldem, was der Ort an Werkzeugen, Ausrüstungen und Manufakturen für den Haushalt, der Landwirtschaft und der Handwerker brauchte. Museo Storico della Guerra 1915-18Stazione di Serauta, Rocca PietoreTelefon: 0437.522984 Fax: 0437.722972 Öffnungsperiode: während des Seilbahnbetriebes der Marmolada Die Marmolada war die Bühne von Kriegsgeschehnissen während des Krieges 15- 18. Dies bezeugen noch vorhandene Laufgänge, Stollen, Tunnel. Nicht nur die feindlichen Scharfschützen stellten für unsere Soldaten eine Bedrohung dar, sondern auch der Schnee und die Lawinen. Deshalb entwarf und baute der Leutnant Ing. Leo Handl die berühmte "Eisstadt", in der sich die Soldaten vor dem Feind und vor Unwettern in Sicherheit bringen konnten. Museum für moderne Kunst "MARIO RIMOLDI" Die Sammlung von modernen Kunstwerken, die den "Regole d'Ampezzo" von Mario Rimoldi und von seiner Frau Rosa Braun geschenkt wurde, ist eine der wichtigsten in Italien.In mehreren Jahrzehnten, ab 1923, sammelte Mario Rimoldi Gemälde und Skulpturen von einigen der berühmtesten Vertreter der bildenden Künste des 20. Jahrhuderts in Italien. Unter den anderen erwähnen wir hier Campigli, Carrà, De Chirico, Depero, De Pisis, Guttuso, Martini, Morandi, Music, Rosai, Savinio, Severini, Soffici, Sironi, Tomea. Die "Regole d'Ampezzo" bewahren und verwalten diesen wertvollen Schatz und erfüllen damit nicht nur die Aufgabe, zu der sie sich vor der Schenkerin Rosa Braun verpflichtet haben, sondern pflegen mit besonderer Aufmerksamkeit die Erhaltung und die Auswertung der Kulturgüter, die sich in Ampezzo befinden. Das Museum für Volkskunde "REGOLE D'AMPEZZO"Im Museum für Volkskunde von d'Ampezzo findet man die alten Geräte, die Werkzeuge, die Werke einer Kultur, die sich auf Land-, Forstwirtschaft und Viehzucht stützte, und die nicht selten, dank der Geschicklichkeit und dem Talent der Handwerker, wahre Kunstwerke erzeugen konnte.Kunstvolle Bearbeitung von Metall, vom Schmiedeeisen bis zum getriebenen Kupfer oder zum Silberfiligran; Gegenstände aus wertvollem, mit Perlmutter und Metalldraht eingelegtem Holz; typische Volkstrachten aus vergangenen Zeiten, Erinnerungsstücke verschiedener historischer Ereignisse: all das spricht von der reichen Tradition des ampezzanischen Volkes, das mit Weisheit die Erinnerung an den eigenen Ursprung und an die eigene Geschichte wachhalten konnte.
Die "REGOLE D'AMPEZZO"Von dem Gemeinschaftsgefühl eines Volkes, das gut begriffen hatte, dass Eintracht und gemeinsame, aufmerksame Benutzung der Weiden und Wälder des Ampezzotals die einzigen Mittel waren, um in einer so feindlichen Umwelt, wie die in den Bergen sein kann, überleben zu können, ging eine Einrichtung aus, die seit zehn Jahrhunderten das uralte Solidaritätsgefühl der Bergbewohner sorgsam behütet: die sogenannten "Regole" von Ampezzo.Alle Mitglieder der "Regole" tragen noch heute im gleichen Maß dazu bei, den ererbten Sinn für echte und direckte Demokratie zu überliefern und zu bewahren, mit Rücksicht auf die Moralprinzipien ihrer Vorfahren, das allgemeine Vermögen, die Kulturgüter und die Schätze der Umwelt zu verwalten. Das paläontologische Museum "RINALDO ZARDINI"In den Schaukasten des Paläontologischen Museums sind Millionen Jahre Geschichte des Lebens auf unserem Planeten enthalten. Eine Geschichte, die man sich leicht vorstellen kann, wenn man die Tausende Fossilien von Meerestieren und Pflanzen aufmerksam betrachtet.Diese versteinerten Reste zeugen von einer Zeit, die vor 200 Millionen Jahren begann, als noch ein warmes Meer tropischer Art die Erde bedeckte. Es handelt sich um eine der reichsten Fossiliensammlungen, die man heute bewundern kann: da gibt es Gehäuse von Meeresschnecken, Korallen, Schwämme und Fossilien von vielen anderen Geschöpfen. Der ampezzanische Forscher Rinaldo Zardini sammelte sie systematisch im ganzen, um Cortina liegenden Dolomitengebiet und gründete so dieses Museum, wo man vieles über die geologische und morphologische Entwicklung der Dolomiten erfahren kann. Burg Andraz Die Burg ist das Symbol des Valle di Livinallongo. Ihre Überreste erheben sich neben der SS 48, die von La Plié da Fodom zum Fauzare hochführt. Am km 102 trifft man links auf eine kleine Strasse, die in den gleichnamigen Ortsteil Ciastel hinunterführt. Nach dem Wald taucht die Burg auf Felsen hochgelegen kauernd und das Tal zwischen dem Ru de Valparola und dem Ru de Ciastel beherrschend, auf. Sie war Verwaltungs- und Militärsitz (siehe Geschichtsabriss) und erreichte den Höhepunkt ihrer Pracht unter der Herrschaft der Prinzen-Bischöfe von Brixen. Sie stellte in Bezug auf die Kontrolle des Verkehrs und die Befahrbarkeit einen wichtigen strategischen Punkt dar, denn an ihr vorbei konnte man von Brixen über den Jou delle Erbe, das Val Badia und das Valparòla das Hochagordino, Belluno und Venedig erreichen. Sie stand mit Laste, Rocca Pietore, Avoscan und Alleghe durch Signalgebung (Feuer) in Verbindung. Weiterhin war sie Bollwerk gegen die Expansionsziele Venedigs: die Dolomiten waren wegen ihrer Holzvorkommen und der Minen sehr begehrenswert. Minen gab es auch in der Nähe der Burg, in Colle S. Lucia, das der Gerichtsbarkeit von Andrac unterstand. Die Bischöfe beuteten die Minen von Fursil aus. Hier wurde Eisen gefördert und es befanden sich in der Region viele Schmelzöfen, einer davon in der Burg selbst. Die Eisenblöcke wurden dann entlang des Teriòl de la Véna (siehe Tour 27) bis nach Brixen transportiert. Die im Verlauf der Jahrhunderte mehrfach renovierte Burg, verlor mit der Einstellung des Bergbaus (zirka 1753-55) und mit der Veränderung der politischen Bedingungen (Verweltlichung der kirchlichen Fürstentümer), ihre Bedeutung. 1808 wurde sie an Privatleute verkauft. 1850 wurde ihr Dach abgebaut und die Möbel wurden entfernt. Während des ersten Weltkrieges wurde die Burg beschädigt. In den Jahren größter Armut der Bevölkerung wurde sie verlassen und übrig blieb nur der Hauptbau und einige Ruinen. Die Region Veneto hat erst nach der Erschließung der Region für den Tourismus, Pläne zu ihrer Restaurierung ausgearbeitet, die momentan verwirklicht werden. Ein aus der Burgkappelle stammender Altar aus Holz befindet sich jetzt in der Kirche des nahe gelegenen Andrac. Burg BotestagnoNördlich von Cortina - Ospitale. Das vermutlich um das Jahr Tausend errichtete Fort wurde von der österreichischen Regierung versteigert, 1783 von der Gemeinde Cortina erworben und dann sich selbst überlassen. Es war lange Sitz des Oberhaupts und Vikars von Ampezzo, ein Symbol der Freiheit und Verteidigung. Nach seinen letzten militärischen Verwendungen 1809 und 1848 wurde es ab 1867 abgebaut. Es bestand aus drei Stockwerken, mit einer Kappelle, Zellen, Küche und Kellern, Kammern mit Stube, Quartieren und einer Waffenkammer. Draußen befanden sich Heuschober und Ställe.Burg ZannaEs handelte sich, im Ortsteil Majon, um die Überreste der Burg mit an einen der Außentürme angelehnter Kappelle der SS. Trinità. Am Ende des siebzehnten Jahrhunderts wurde Gianmaria de Zanna, ein Soldat des Kaisers Leopold I in den Adelsstand erhoben und schickte sich an, die Burg zu errichten. Der Bau wurde jedoch aufgrund von Streitigkeit mit Ampezzo unterbrochen. 1809 wurde die Burg von den Franzosen angezündet.Es verbleiben zwei Türme, eine hohe Mauer und auf der westlichen Innenseite, Überreste des Herrenhauses, der Dienstbotentrakt, Wagenschuppen, der Hof. Kriegsgrabstätte1935 auf dem Vorgebirge des Valle di Pocol errichtet. Man gelangt zwischen Wänden an denen sich die 14 Kreuzwegstationen befinden, über eine Treppe zum Beinhaus, einem quadratischem Turm von 48 m Höhe, der auf einem zweistöckigen Grundstock ruht.In ihm ruhen 37 namentlich bekannte, gefallene Österreicher und 9794 Italiener (4505 Unbekannte). Im Inneren eine Freskenmalerei von Pio Solero. In der Mitte die Gräber des Generals Cantore und des Capitano F. Barbieri, Goldmedaille. Die sterblichen Überreste der Gefallenen befinden sich in Grabnischen entlang der Wände. Links von der Gedächtnisstätte wird zur Zeit ein Museum über den ersten Weltkrieg eingerichtet. |
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